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Tourismus auf dem Land

Zur Optimierung der Entwicklungsstrategie für den Tourismus auf regionaler Ebene hat es sich als notwendig erwiesen, den Wert der  geographischen, klimatischen und kulturellen Vielfalt des Gebietes herauszustellen. Dabei  ist der sogenannte „Nischentourismus“ ein geeignetes  Mittel, damit auch die Bevölkerung von sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Vorteilen profitiert, indem sie eine andere Form von Tourismus anbietet, der, um die Umwelt zu schützen und die sozio-kulturellen Strukturen nicht zu zerstören, sich notwendigerweise nicht an der Masse orientiert.
32 touristisch relevante Orte wurden so identifiziert. Dabei könnte die Entdeckung der Europa am nächsten gelegenen Wüste mit dem Zug zwischen Oujda und Figuig erfolgen, eine Reise, die Abenteuer, Qualität und Komfort verbindet.

Aus einem Blickwinkel wirtschaftlicher, menschlicher und  nachhaltiger Entwicklung betrachtet, befriedigen diese Formen von Tourismus Nischen, für die weltweit die Nachfrage steigt. Der Ausbau der  Angebote von Herbergen auf dem Land und weiter gefasst die Unterkunft bei Einheimischen ist ein Ausdruck von Respekt und Wertschätzung der sozialen, kulturellen Umgebung und des lokalen, wirtschaftlichen Gleichgewichts. Diese Form von Tourismus ist  begleitet  von dem Interesse an für die Region typischen Erzeugnissen und dem Reiz authentischer Kulturen. Die Bewohner der Region haben diese Bedürfnisse ausgemacht und mit institutioneller Hilfe antworten sie darauf.  


So kommen neuerdings fast die Hälfte Anträge für Mikrokredite aus  den Bereichen Tourismus, Kunsthandwerk und  damit verwandten Handlungsfeldern.


Die Region beheimatet herrliche und unverwechselbare Sehenswürdigkeiten. Insbesondere ist der   Mündungsbereich des Flusses Moulouya eine klassische Sehenswürdigkeit von biologischem bzw. ökologischem Interesse. Am Strand gelegen beginnt diese Sehenswürdigkeit nur wenige Kilometer nach den letzten touristischen Anlagen  von Saïdia im Mündungsbereich des Stroms Moulouya. Das Naturschutzgebiet verläuft entlang des Flusses am rechten Ufer bis Aïn Zerga und ist etwas für Liebhaber und Kenner von Flora, Fauna und am Ökosystem Interessierte.

 Schließlich sind die ökologischen Funktionen des Mündungsbereichs von Moulouya zahlreich: Überlaufgebiet bei Überschwemmungen des Flusses,  Laichplatz  zahlreicher selten gewordener oder als bedroht eingestufter  Fischarten und der Ort  ist auch ein Refugium, Nistplatz bzw. Winterquartier für zahlreiche Vogelarten. Frühaufsteher werden, insofern sie leise genug sind,  die Möglichkeit haben diese zu beobachten.

Die Vegetation ist in Abhängigkeit des Bodens sehr unterschiedlich (Dünen, Flussufer, Sumpfgebiete, Salzebenen) und umfasst  bisweilen seltene Arten: die Tamariske, der Mastixbaum und ganz besonders der Wacholder von  Saïdia, einzigartig in Marokko, der vor Versandung und vor Überschwemmung  der Häuser am Meer schützt.

Der Gebirgszug  Beni Snassen:  Natur pur

Der  kleine Gebirgszug in der Nähe  des Mittelmeers mit Höhen bis 1535 m birgt landschaftliche und kulturelle Schätze. Die Grotten von Zegzel sind eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Region. Die Serpentinenstraße schlängelt sich im ständigen Wechsel von einem Ufer zum anderen, entlang der Grotten und lädt zur Bewunderung ein.  Man entdeckt entlang des Flusses Obstgärten im Terrassenanbau mit Feigenbäumen, Granatäpfeln, Orangen- und Mispelbäumen, aber auch wilde Rosen und Rosenlorbeer.

Tafoughalt,  44 km von Saïdia gelegen, ist ein kleiner Ort in den Bergen (850 m) mit leichter Frische durch die Meeresbrise und  als angenehmer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Berge und Wälder bietet die Umgebung eine seltene Artenvielfalt: Eukalyptus, Eiche, Pinie, Thuja und Doumpalmen.


Die Kamelgrotte, 10 km von Tafoughalt entfernt, ist mit Stalaktiten und Stalagmiten gespickt. Als prähistorisch bedeutender Ort wurde die Taubengrotte zwischen 21000 und 10800 v. Chr. nacheinander von wenigstens vier prähistorischen Kulturen bewohnt.


Das Cap des trois fourches und die groβen Seen :  

Die Stauseen Machraa Hammadi und Mohammed V am Fluss Moulouya haben reichhaltige Wasservorräte geschaffen, die es erlauben, eine trockene Region zu bewässern. Diese künstlichen Seen sind auch schöne Wasserflächen zum Fischen und für Wassersport.  

Für die bedingungslosen Liebhaber des Meeres ist das Cap des Trois Fourches im Norden von Nador 
ohne  Kompromisse einer der schönsten Orte Marokkos.  Ein Paradies für  Meeresvögel, das  steile Kap fällt in türkisblaues Wasser und oben vom Felsen aus hat man eine uneinnehmbare Sicht.  Am Fuße des Leuchtturms findet man feine Strände und für Tauchliebhaber herrlichen Meeresgrund.