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Die Dimension des Mittelmeers

Aufgrund seines Zugangs zum Mittelmeer auf 200 km stellt die Region Oriental ein regionaler Knotenpunkt zwischen Europa und dem Maghreb dar.  Auch stammt ein Großteil der im Ausland ansässigen Marokkaner aus Oriental, insbesondere aus den Provinzen Nador und Berkane. 70% der Marokkaner in Deutschland, 60% der in den Niederlanden, 60% der Marokkaner in Belgien, 50% der in Spanien und im Norden Frankreichs, … kommen  ursprünglich aus dieser Region. Dadurch und durch die geostrategische Lage stellt Oriental wie selbstverständlich eine Region des Austauschs dar.

Im Dienste des Willens zu einer ausgeglichenen Regionalentwicklung sorgen strategische und moderne Infrastruktureinrichtungen für eine immer bessere Erschließung des Landesteils: Hafenanlagen (die Meerenge von Gibraltar ist Umschlagplatz für 30% des maritimen Welthandels) und große Flughäfen (zwei internationale Flughäfen: "Oujda-Angad" et "Nador Al Aâroui"), sowie Bahnstrecken. Der Hafen von Nador  stellt, in Ergänzung zu Tanger,  am Mittelmeer Marokkos das zweitgrößte Tor für Einfuhren dar und ist bestrebt sich im Herzen des wirtschaftlichen Dreiecks Casablanca – Alger – Spanien zu positionieren. Die Region Oriental profitiert vom klar formulierten Willen des Königs, aus der Region ein wirtschaftliches Schaufenster Marokkos zu machen.   
          


Der Maghreb, der Mittlere Osten und Europa :

Als nationale Strategie findet die Öffnungspolitik des Königreichs in der Region Oriental ihren Ausdruck in der Mobilisierung des Raums durch nationale als auch internationale Partnerschaften mit dem Ziel, alle Elemente zur Förderung der menschlichen und wirtschaftlichen Entwicklung miteinander zu verbinden. Internationale Kooperationen, die an dieser Politik der Öffnung, des Austauschs und der Ergänzung ihren Anteil haben, ermöglichen die Ausgestaltung entsprechender  Programme, Aktionen und Projekte.  
             
In dieser stark durch Auswanderung geprägten Region ist die Rolle der Diaspora von besonderer Bedeutung. Daher hat die Agentur für Oriental spezifische Programme zur Mobilisierung der im Ausland lebenden Marokkaner auf den Weg gebracht, die ein Bindeglied zwischen den sich im Aufbau befindlichen  Beziehungen zwischen den Zielländern und der Herkunftsregion darstellen.

Die Nähe zu Valencia und Barcelona  und in geringerem Maße zu Marseille und Genua verlangt, die geographische Lage zu stärken, denn die Region Oriental ist der marokkanische Raum, der den  bedeutenden Wachstumspolen des westlichen Mittelmeeres am nächsten ist, die nach dem vollständigen in Krafttreten des Assoziierungsabkommes  mit der EU ab 2011 Teil eines gemeinsamen Wirtschaftsgefüges sein werden.  
     
Die verschiedenen, von Marokko mit Europa, den Vereinigten Staaten von Amerika und mit  arabischen Ländern (Ägypten, Jordanien und Tunesien) unterzeichneten Abkommen sind von der Region ebenso zu nutzende Opportunitäten,  denn die Entwicklungsprozesse sind sehr stark abhängig vom ungestörten Fluss der Waren, des Kapitals und der Personen. 


Die Region Oriental hat seit langem auf Partnerschaft als  Element  der Annäherung zwischen den Menschen und als  Mittel des Austausches von Know-how und Erfahrung  gesetzt, aber auch als Rahmen materieller und finanzieller Unterstützung für zahlreiche Projekte, insbesondere für die im Zusammenhang mit einer Verbesserung der Lebensbedingungen und des Lebensstandards der am meisten Benachteiligten. Auch die Diaspora der Region Oriental hat Anteil am Aufbau der Beziehungen von Körperschaften, Institutionen und Nichtregierungsorganisationen  zu  Ansprechpartnern aus der Region. 


In diesem Sinne wurden Abkommen unterzeichnet mit internationalen Organisationen wie dem UNDP,  UNCTAD, Unicef  und UNIDO. Das Assoziierungsabkommen und der bevorzugte Status mit der Europäischen Union stellen auf regionaler Ebene zu nutzende Kooperationsmöglichkeiten dar.     



Eine Partnerschaftsvereinbarung wurde im Rahmen des Unterstützungsprogramms für das Assoziierungsabkommen (P3A) getroffen, das die Agentur für Oriental bei Expertisen und Partnerschaften mit Europa in den Fokus der Region stellt. Ebenso leisten bilaterale Vereinbarungen, wie die mit Deutschland (GIZ) und anderen Partnern des Königreichs Marokko  ihren Beitrag zur Unterstützung der Dynamik der Region und sind Teil der Entwicklungsstrategien.
 
Auch haben Partnerschaftsvereinbarungen zwischen den Städten Oudja  und Lille (Frankreich), den Industrie-  und Handelskammern von Oujda und der Region Champagne-Ardenne (Frankreich), der Wilaya  und der Region von Galizien (institutionelle EU-Partnerschaft), der Agentur für Oriental und der Junta de Andalucia (Spanien), … die Realisierung zahlreicher Aktionen ermöglicht.