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Für die Wiederherstellung eines nationalen Gleichgewichts

Im Osten Marokkos gelegen, erstreckt sich die Region Oriental über  82 820 km² und damit über 11,6% des nationalen Territoriums, eine Fläche, die der Österreichs entspricht, grenzt im Osten an Algerien, liegt  in unmittelbarer Nachbarschaft zur spanischen Enklave Melilla und unweit der südeuropäischen  Länder. Mit der Präfektur Oujda- Angad,  den Provinzen Nador, Berkane, Taourirt, Jerada und Figuig, 22 städtischen und 91 ländlichen Gemeinden hat sich die Region auf Basis seiner geographischen Gegebenheiten als Durchgangsgebiet auf der Hauptachse des Maghrebs, aber auch als Knotenpunkt zwischen Süd und Nord entwickelt.


Allzu oft als arme Region wahrgenommen, als Enklave ohne große Ressourcen, hat die königliche Initiative, die eine Mobilisierung der Kräfte und eine Einbindung der betroffenen Bewohner in die Bemühungen  des Staates und der lokalen Stellen und Verbände bewirkte, das Bild und die Wirklichkeit dieses Landesteils verändert. Auch wenn viel zu tun bleibt und auch wenn aufgrund klimatischer und geographischer Gegebenheiten ein gewisses Ungleichgewicht  zwischen den Regionen weiterhin besteht, zeigt sich doch die Region heute mit einem ganz anderen Gesicht.

Das Wort von der Enklave hat heute seine Berechtigung verloren, denn die geographische Entfernung  wurde kompensiert durch den Ausbau der Autobahn, des Straßen-  und des Eisenbahnnetzes. Die großen Infrastrukturprojekte, wie die Autobahn Fes-Oujda und die Bahnstrecke Nador-Taourirt,  werden in entscheidender Weise die Wettbewerbsbedingungen der Region verbessern, indem sie deren Einbindung in das nationale Wirtschaftsgeflecht stärken und den Austausch von Personen und Waren erleichtern. Diese Projekte werden, zusätzlich zur Küstenstraße am Mittelmeer, durch die Achsen Tanger-Fes-Oujda und Tanger-Nador-Oujda, über die traditionelle Verbindung Casablaca-Fes-Oujda hinaus, eine Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den Regionen ermöglichen und auch werden die Verbindungen im Luftverkehr ausgebaut.  
   
Im Rahmen der Etablierung einer  Entwicklungsstrategie wurde ein Programm zur Neubewertung der Region der angestoßen. Eine Reihe von Maßnahmen wurde ergriffen, um die Region Oriental im Wirtschaftsgeflecht des Landes als Reservoir für die Schaffung von Arbeitsplätzen und als bedeutenden Vektor für Entwicklung  neu zu  positionieren. Als privilegierte Schnittstelle zwischen nationaler und regionaler Ebene anerkannt hat die Agentur für Oriental von Körperschaft zu Körperschaft mehrere Kooperationsprogramme  ins Leben gerufen, aber auch auf multilateraler, bilateraler und regionaler Ebene.

Diese Konzeption katapultiert die Region in einen weiteren und vielversprechenderen Handlungsraum. Durch den Vorteil der geographischen Nähe zum euro-mediterranen Wirtschaftsraum  bewirkt die von der königlichen Initiative getragene Vision einen qualitativen Wandel für die gesamte Region und macht sie, in erster Linie, bereit für eine Integration in die wirtschaftliche Dynamik des Landes, um sich im Anschluss daran auf internationaler Ebene positionieren zu können. Die geostrategische Lage, die der Region eine maghrebinische Dimension verleiht, sowie das historische Band zur Sahara und zum südlichen Afrika bekräftigen diese Vision.